Posts mit dem Label Liebe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liebe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 28. Juli 2015

Anderthalb gebrochene Herzen

Immer wieder schwingt sich ein Gedanke zu mir empor aus der Asche meines Bilderbuchs. Er erinnert mich daran, was war und was nie sein wird. Denn wir haben unsere Träume dem Feuer übergeben. Nun schwingen sie als Funken empor in die Höhe. Leuchten auf und vergehen vor dem Antlitz der Sterne. Und wir schauen ihnen hinterher und fragen uns, ob es richtig war?
Und das Telefon schweigt. Wir genießen die Stille, denn sie gibt uns Zeit zum Nachdenken. Und so nutzen wir diese Stille, um uns immer wieder einzureden, dass es keinen Weg zurück mehr gibt. Doch heimlich warten wir und hoffen, dass dieser Abschied ein „Auf Wiedersehen!“ war, denn letztendlich stirbt die Hoffnung doch zuletzt.
Und wir gaukeln uns mit Tränen im Gesicht vor, dass wir nichts bereuen und dass es für uns das Richtige war. Doch wie können diese Argumente standhalten vor dem Mädchen, das nachts weinend an ihn denkt, weil es ihn nicht vergessen kann? Welches hofft, dass er auch manchmal an sie denkt und sich erinnert an die gemeinsame Zeit, welcher er doch nie Bedeutung beimaß.

Doch die Zeit wird Mitleid mit uns haben. Sie wird die Wunden pflegen, bis die Narben fast vergessen sind, denn die Erinnerungen verblassen und geben keinen Anlass mehr, sie noch einmal wieder aufzurufen. Und es bleiben nur schwarze Flecken auf einer Landkarte und anderthalb gebrochene Herzen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Eisiger Kuss



Schneeflocken auf meiner Haut
berühren mich wie sanfte Küsse. 
Scheinen mir doch so vertraut, 
und wieder neue Tränengüsse.


Früher war es ein Geschenk,
damit ich nicht mehr weinen muss,
und auch dann nicht mehr an ihn denk,
dank diesem bittersüßen Kuss.



Doch nun können auch diese Sterne
nicht erwärmen mein armes Herz,
und du rückst wieder in weite Ferne, 
und überlässt mich meinem Schmerz.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Nur zu Besuch

Es ist ein komisches Gefühl.
Du bist mir nah und doch so fern,
dass ich dich heut trotz allem spür!
Du, mein heller Morgenstern.

Heut ist kein normaler Tag,
und doch kann ich's nicht fassen,
dass, weil ich dich so gerne mag,
ich dich nicht kann gehen lassen!

Doch warum steht nur meine Welt?
Spüren sie denn dieses Fieber nicht?
Auch wenn es ihnen nicht gefällt,
heut ist ein Tag für dich, mein Licht!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Spatzen-Minne

Ich habe mal versucht, eine zumindest älter klingende Sprache zu verwenden, was die Interpretation auch nicht so einfach macht:

Mir träumt, ich wär ein Spatz,
mit stolzen, starken Schwingen.
Ich flög zu meinem Schatz
und tät ihm Lieder singen.

Und wenn er dann gehöret,
was ich ihm sagen wollt,
soll er nicht sein empöret,
denn ich verlang kein Gold.

Nein, mir reicht dein Herz allein,
denn s'ist alles, was ich will.
Und ist dein Herzchen endlich mein,
so will ich sein für immer still.

Dienstag, 19. November 2013

Auf immer dein



Für meine Sehnsucht bist du Grund,
versüßt mir jede meiner Stund.
Ein Gedanke an dich so rein,
nie wird er verloschen sein.
Du bist nicht Schein, du bist real,
und dein Fehlen größte Qual.
Ich würd dich gern wieder sehen,
hätt dich hindern sollen am gehen.
Doch bei mir lag nicht die Wahl,
Gott war der, der dich mir stahl.
Er der Dieb, du stahlst mein Herz,
ließest mich zurück mit Schmerz.
Doch dieser Schmerz ist der Beweis,
um deine Existenz ich weiß.
Ich ertrage ihn mit Würde,
obwohl er für mich große Bürde.
Doch lieber spür ich diesen Schmerz,
als leben ohne dich, mein Herz.
Dann ertrag ich jede Pein,
denn im Herzen bist du mein.

Mittwoch, 6. November 2013

Riku – Meine Traumlandinsel



Ich hab heut dein Bild gesehen,
und mein Herz blieb einfach stehen.
Ohne Bewegung, stumm und starr,
weinte auch vor Freude gar.
Du bist der, der's tief berührt,
immer noch dein Blick verführt.
Für ein Lächeln, für ein Lachen
würd es einfach alles machen.

Denn die Stimme meines Herzens
ruft dich ewig, Tag und Nacht.
Schreit, als würde dieses schmerzen.
Ruft nach dir mit aller Macht.
Und ich weiß, du kannst es hören,
denn dein Herz ruft auch nach mir.
Lässt dich nicht von Rufen stören
aus dem Reich, wo ich regier.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ein Werk, welches keinen Namen tragen kann


Seine saphirblauen Augen wichen nicht von ihrem Gesicht. Sein Blick war so durchdringend, als könnte er direkt in ihre Seele sehen.
Dabei gab sein Gesicht selbst keinen Gedanken preis.
Es war eine verunsichernde Tatsache, von der sie sich aber nichts anmerken lassen durfte.
Und so wurde dieses Schauspiel ein Messen von Kraft und Anmut
Niemand von beiden würde nachgeben solange der Preis so verlockend war.
Es war wahrlich ein Spiel mit dem Teufel, denn würde nur einer von ihnen verlieren, würden sie beide verloren haben. So war das Gesetz, denn sie waren nicht länger getrennt sondern eins. Eine Person – die vollkommenste aller Schöpfungen. Er sah sowohl sich in ihren Augen als auch sie, die sich in seinem Blick wieder fand. Ihre Herzen hatten den gleichen Rhythmus angenommen und alles was nun außerhalb ihrer Blicke passierte war nicht mehr von Bedeutung. Alles hatte seinen Sinn verloren in dem andauernden Sturm ihrer Liebe selbst.
Ort und Zeit waren belanglos und waren an Größe und Dauer erheblich geschrumpft.
Es gab nur noch sie beide, in einem endlosen Strom des Schicksals…

Montag, 14. Oktober 2013

In Tränen dir nah



Im Himmel leben Engel.
Aber du mein Bengel
bleibst doch lieber auf Erden,
und linderst dort Beschwerden.

Ja, hab dich schon oft gesehen,
wenn dann auch nur unter Tränen.
Denn du bringst mir das Licht zurück
Und bist für mich mein größtes Glück!

Doch leider wenn ich glücklich bin,
kommst du mir nicht mehr in den Sinn,
Also bin ich den Tränen nah,
um dir nah zu sein, das ist wahr.

Und oben im Himmel die Engel beobachten dich,
und eifersüchtig sind sie auf mich.
Denn der schönste Knabe mit Heiligenschein,
lacht so oft nur für mich allein.